THEATERPROJEKT „BÜHNE“ ZU PEER GYNT VON HENRIK IBSEN

In Zusammenarbeit mit dem Jungen Resi erarbeiteten und bauten die Schüler des Kunstzweiges Klasse 7b im 1.Halbschuljahr 2014/15 mit Ausdauer und Freude ein Modell der Originalbühne des Residenztheaters im Maßstab 1:50 nebst Figuren und Mobiliar zu zwei Akten des dramatischen Gedichts Peer Gynt von Henrik Ibsen, welches aktuell im Residenztheater München noch bis Juli aufgeführt wird.

Nach der Besichtigung von Originalbühne und Werkstätten vor Ort war den beeindruckten Schülern schnell klar, mit wie viel Technik und Know-how am Theater gearbeitet wird und sie staunten, wieviel Menschen verschiedenster Berufe hier zusammenarbeiten und sich aufeinander abstimmen müssen, damit ein Theaterbetrieb funktioniert.

Der Bühnenbildner Herr Schulze besuchte uns anschließend in der Schule und erarbeitete mit den Schülern zunächst Würfel und dann die ersten kleinen Möbel im Maßstab 1:50. Das erforderte viel feinteiliges und genaues Arbeiten mit Cutter, Lineal, Architektenpappe und anderen Pappen verschiedener Stärken.

Die Schüler hatten in den nächsten Wochen viel zu tun. Sie bauten zu zwei ausgewählten Akten des Stückes (Ases Stube mit Peer Gynt und seiner Mutter Ase sowie die Königshalle der Trolle) Möbel und kneteten Figuren, wobei sie nach Kenntnisnahme des Inhalts eigene Ideen der Gestaltung mit einbrachten.

An einem Nachmittag besuchte uns Frau Opitz vom Jungen Resi und machte mit den Schülern einen Pantomime-Workshop, bei dem sie sich mit viel Spaß in die verschiedenen Rollen des Peer Gynt hineinversetzten und seinen Werdegang nachempfanden.

Am Schluss wurde dann die große Bühne gebaut und Ideen für die Kulisse und die Bodengestaltung gesucht. Herr Schulze kam noch einmal und stand uns mit Rat und Tat zur Seite, denn alles musste maßstabsgerecht zusammenpassen und auch in Hinblick auf den Einfallswinkel der Sicht von Seiten der Zuschauer durchdacht sein. Danach folgte noch die Bemalung.

Endlich war alles fertig und wir konnten am Tag der offenen Tür unsere Bühne dem Publikum präsentieren, was begeistert von den Ideen und der Umsetzung war.

Es werden noch ein Theaterbesuch und ein Stellwerkbesuch (Beleuchtung) folgen.

Wir sind schon ganz gespannt, wie das Originalbühnenbild aussehen wird und vor allem wie sich Peer Gynt in seinen vielen „Zwiebelschalenrollen“ darstellen wird. Ein tolles Projekt, was uns allen sehr viel Spaß gemacht hat und den Schülern das Theater ein Stück näher gebracht hat.

Andrea Franzbonenkamp

(L. Kunstzweig, Projektleitung)

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