Herr Ascher im Interview

Wie heißen Sie?

 Ich heiße Florian Michael Ascher.

Leben Sie in der Stadt oder auf dem Land?

Ich wohne in München in einer Wohnung in Bogenhausen. Ich bin zwar auf dem Land aufgewachsen, aber ich bin eher ein Stadtmensch.

Beschreiben Sie mal ihren Einrichtungsstyle.

Mein Einrichtungsstil ist völlig unspektakulär: eine Mischung aus Ikea-Möbeln, Erbstücken und Reisemitbringseln.

Was machen Sie in ihrer Freizeit?

Ich mache Sport und gehe viel mit meinem Hund spazieren. Dazu gehe ich gerne ins Theater und treffe mich regelmäßig mit meinen Freunden. Auch das ist alles sehr erwachsen und unspektakulär.

Wie finden Sie Rap-Musik? Könnten Sie etwas rappen?

Ich finde Rap-Musik schrecklich. Das liegt aber nicht an meinem Alter. Ich habe Rap-Musik auch als Jugendlicher schlimm gefunden. Ich mag eher Pop- und Rock-Musik.

Welches Alter finden Sie bei Kindern manchmal am schwierigsten?

Seltsamer Weise komme ich gerade mit Teenagern und Jugendlichen am besten klar, selbst wenn sie pubertär und schwierig sind. Ich war aber auch selber ein schwieriger Teenager, was mir die Arbeit mit Schülern im Teenager-Alter erleichtert. Am wenigsten komme ich mit Kleinkindern und Kindergartenkindern klar. Für die fehlen mir die Geduld und das Feingefühl.

Warum sind Sie Lehrer geworden?

Ich habe immer schon gerne gelernt und vermittle Wissen auch gerne weiter. Zudem komme ich, wie gesagt, gut mit Teenagern und Jugendlichen klar. Da war der Lehrberuf irgendwie die logische Konsequenz.

Wie lang darf man ihrer Meinung nach als Schüler aufbleiben?

Das kommt auf das Alter an. Ich denke aber, dass jeder Schüler (und auch Erwachsener), der um 8.00 Früh fit sein muss, spätestens gegen 22.00 im Bett sein sollte.

Sind Sie als Lehrer streng?

„Streng“ ist das falsche Wort. Mein Erziehungsstil ist eher „hart, aber herzlich“. Ich fordere viel Leistung ein, d.h. in meinem Unterricht wird wirklich hart gearbeitet. Im Gegenzug versuche ich aber auch, den Schülern möglichst viele Freiräume einzurichten. Da gehört eine große Portion Spaß dazu, Humor, Filme, Bücher usw. In meinen Stunden wird auch viel gelacht, v.a. über mich.

Was halten Sie davon, dass viele Kinder so viel Handy, Computer etc. spielen?

Man darf diese Hobbys von euch Schülern nicht verteufeln. Computer, Handys etc. gehören zu unserem modernen Leben dazu. Jeder muss aber selber lernen, wie viel Umgang mit diesen Medien ihm guttut. Das ist eure Lernerfahrung. (Ich selber kämpfe auch häufig damit, nicht in jeder Pause auf mein Smartphone zu schauen.)

Haben Sie in ihrer Schulzeit mal einen Verweis bekommen? Was haben Sie angestellt?

In meinem Gymnasium gab es die Praxis des Verweise-Erteilens nicht. Man wurde als Schüler, wenn man Unfug gemacht hat, schnurstracks zum Direktor geschickt, der einem dann eine laute Standpauke gehalten hat. Das war Abschreckung genug. Ich selber hatte also nie einen Verweis und wurde auch nie zum Direktor geschickt. Dazu war ich wohl viel zu sehr ein Streber. 🙂

 

Vielen Dank für das Interview, Herr Ascher!

Vivienne

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