Kelten und Römer Museum Manching

Wir waren am Mittwoch, den 10.6.2015 mit unserer Geschichtslehrerin Frau Reigl im Kelten- und Römer Museum Manching. Wir, die Klasse 6a, sind gemeinsam mit der Klasse 6b ca. 45 Minuten mit dem Bus dort hingefahren. Im Museum angekommen, haben wir uns dann wieder getrennt und abwechselnd ein römisches Spiel hergestellt, während die andere Klasse eine Führung hatte.

 

Das römische Spiel

Dieses Spiel haben oft Kinder im frühen Rom gespielt. Das Spiel wird genauso wie Mühle gespielt.

Wolfgang Sauber: Museum Quintana - Pädagogische Abteilung. Römisches rundes Mühlespiel; CC  3.0

Wolfgang Sauber: Römisches rundes Mühlespiel; CC 3.0

Das römische Spiel haben wir selbst hergestellt und aus Leder gefertigt. Zuerst haben wir das Leder zu einem Kreis (der schon drauf gezeichnet wurde) ausgeschnitten. Danach haben wir einen kleineren Kreis mit Hilfe einer Schablone aufgezeichnet. Nun „Knickten“ wir das Leder, so dass acht Felder wie bei einer Pizza entstanden. Mit einem Lineal zeichnete man dann die Linien nach. Die letzten zwei Schritte auf der Spielfläche haben wir mit einem Kugelschreiber gezeichnet und anschließend mit einem Permanent Marker nachgemalt. Den Rand verzierten wir mit Sprüchen und Zeichnungen. Zuletzt haben wir acht Löcher in das Leder geschnitten, durch die wir dann eine gedrehte Kordel gezogen haben.

Anschließend wurden wir von der Werkstatt abgeholt und fingen mit der Führung an, während die andere Klasse das Spiel bastelte.

 

 

 

Die Führung

Die Führerin erklärte uns mit Hilfe eines Maßstabes wie lange die Zeit der Römer und Kelten her ist. Die Führerin erklärte uns, dass damals viele Männer beim Militär waren, weil sie dort sehr viel Geld (damals Sold) verdienen konnten. Die Führung handelte hauptsächlich von Flavius, der ein Soldat war. Er brauchte insgesamt zwei Monate, um von der Türkei nach Bayern zu kommen – den Weg legte er zu Fuß und mit dem Schiff zurück.

Als Soldat musste man mindestens 1,72 Meter groß sein. Die Rüstungen, die die Soldaten trugen, waren zwischen 20 und 35 Kilo schwer. Zudem mussten sie auch noch ihr eigenes Zeug tragen, zum Beispiel Kochgeschirr, Decken, Mäntel und ihre persönlichen Sachen. Ganz schön anstrengend, oder?

So wurden die Soldaten gekleidet:

Das wichtigste Kleidungsstück der Römer war die Tunika. Über der Tunika war eine Art Schal. Darüber kam dann das Kettenhemd. Nun kam ein Gürtel mit einem Dolch um die Hüfte, der mit einer Wölfin verziert war. Dann hatten die Soldaten natürlich noch ein Schwert, einen Helm und ein Schild. Die Römer hatten Schuhe mit Stollen an, damit sie gut durch die Wildnis laufen konnten.

Flavius hat während seiner Soldatenzeit in einem 8-Mann-Zimmer gelebt. Die Soldaten mussten für sich selbst kochen. Dies machten sie in Tongefäßen. Das übliche Essen war ein Getreidebrei mit hinein gerührten Bohnen und Speck. Diese Mahlzeit hat man jeden Tag gegessen.

Wenn man hingegen in ein Gasthaus ging, durften Elch und Fisch oder geräuchertes Fleisch nicht fehlen. Schnecken und Pfirsiche waren auch dabei. Das typischste Essen war allerdings ein Brot mit Käse, Kräuter, Knoblauch, Öl und Essig.

Am Schluss haben wir uns noch eine Stadt angeschaut, so wie sie früher aufgebaut war. Oft wurden die Städte in der Nähe von Flüssen gebaut, denn diese gaben guten Schutz.

Uns hat der Ausflug super gefallen. Besonders, dass wir auch selbst ein Spiel basteln durften, fanden wir super. Das Museum ist definitiv einen Besuch wert.

 

Janina

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