Plötzlich auf der Flucht: Ich packe meinen Koffer!

Wer auf Reisen geht, der packt seinen Koffer. Denkt man ans Kofferpacken, so fallen einem am ehesten Begriffe wie Sonnencreme, Badelatschen und eine gute Lektüre ein. Was aber nehme ich mit, wenn zuhause Bürgerkrieg herrscht und ich meine Heimat verlassen muss? Acht Schülerinnen und Schüler haben sich innerhalb eines Projekts gedanklich mit einer Situation auseinandergesetzt, die für viele traurige Wirklichkeit geworden ist – sie müssen fliehen.

Kriegsflüchtlinge müssen oft ihr gesamtes Eigentum zurücklassen. Mit nur wenigen Gegenständen und dem was sie am Leib tragen, fliehen sie in eine ungewisse Zukunft. Spontan wurden einige Schüler darüber informiert, dass sie über Nacht die imaginäre Flucht antreten müssen. Lediglich fünf Gegenstände können sie auf ihrer Flucht begleiten. Welche das sind, mussten sie über Nacht entscheiden. Muss es praktisch sein, was brauchen sie zum Leben, was zum Glücklichsein?

Die ausgewählten Gegenstände stellten die 5. bis 10.-Klässler am nächsten Tag vor:

Einen Gegenstand nahmen alle Schülerinnen und Schüler mit: ihr Handy. In der Vergangenheit wurden in den Medien immer wieder Stimmen laut, die den Besitz von Smartphones bei Flüchtlingen kritisierten. „Wie kann jemand, dem es ja soo schlecht geht, ein Handy haben? So schlecht kann es denen doch gar nicht gehen!“

Warum viele Flüchtlinge ein Handy haben und warum dieses für sie kein Luxusgegenstand ist, erklären wir bald. Aber soviel sei von unserer Seite schon einmal gesagt: Keiner von uns hätte sein Handy „zu Hause“ gelassen!

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